Ein Spiegel so klar und dennoch verschwommen… - Gedankenspiel - KJ TPV

Kj Logo
Terfens
Pill
Vomperbach
Terfens
Pill
Vomperbach
Kj Logo
Terfens
Pill
Vomperbach
Kj Logo
Terfens
Pill
Vomperbach
Terfens
Pill
Vomperbach
Kj Logo
Menü
Direkt zum Seiteninhalt

Ein Spiegel so klar und dennoch verschwommen…

KJ TPV
Herausgegeben von in Gedanken ·
Ein Spiegel so klar und dennoch verschwommen…


 

Wird uns manchmal ein Spiegel vorgehalt und wir wissen es nicht?

 
Wenn wir Menschen begegnen die wir manchmal nicht leiden können, weil sie irgendeine Art an sich haben die uns stört aber es uns nicht auffällt das wir uns doch ähnlicher sind als angenommen.
 

Nur wollen wir das nicht wahrhaben!
 
Man blendet es einfach aus und tut so als man von nichts wisse.
 
Aber warum ist das so?

Wenn wir es ändern und uns bewusst darüber werden verändert sich auch der Spiegel. Vielleicht ist es auch gut so uns selbst zu studieren und bewusster auf unsere Art und Gesten zu schauen.

Verdruss ist für Menschen, was Rost für das Eisen ist.
 
Jüdisches Sprichwort

Auch heute habe ich eine passende Geschichte dazu:

Die Geschichte vom Löwen und seinem Spiegelbild

 

Es war einmal ein Löwe, der in einer Wüste lebte, in der ständig starker Wind wehte. Deshalb war das Wasser in den Wasserlöchern, aus denen er normalerweise trank, niemals ruhig und glatt; der Wind kräuselte seine Oberfläche, und nichts spiegelte sich im Wasser.
 
Eines Tages wanderte der Löwe in einen Wald, wo er jagte und spielte, bis er sich ziemlich müde und durstig fühlte. Auf der Suche nach Wasser kam er zu einem Teich mit dem kühlsten, verlockendsten und angenehmsten Wasser, das man sich überhaupt vorstellen kann.
 
Löwen können – wie andere wilde Tiere auch – Wasser riechen, und der Geruch dieses Wassers war für ihn unwiderstehlich. Der Löwe näherte sich dem Teich und hielt seinen Kopf über das Wasser, um zu trinken. Plötzlich sah er jedoch sein eigenes Spiegelbild und dachte, dort sei ein anderer Löwe. „Oh je“, sagte er zu sich, „das Wasser gehört wohl einem anderen Löwen, ich sollte vorsichtig sein.“

Er zog sich zurück, aber der Durst trieb ihn wieder zum Wasser. Und abermals sah er den Kopf eines furchterregenden Löwen, der ihn von der Wasseroberfläche her anstarrte. Dieses Mal hoffte der Löwe, er könne den „anderen Löwen“ verjagen und riss sein Maul auf, um furchterregend zu brüllen. Aber als er gerade seine Zähne fletschte, riss natürlich auch der andere Löwe sein Maul auf, und der gefährliche Anblick erschreckte unseren Löwen. Und immer wieder zog sich der Löwe zurück und näherte sich dem Teich. Und immer wieder machte er dieselbe Erfahrung.

Nachdem einige Zeit vergangen war, wurde er aber so durstig und verzweifelt, dass er zu sich selbst sagte: „Löwe hin, Löwe her, ich werde jetzt von diesem Wasser trinken.“  Und wahrlich, sobald er sein Gesicht in das Wasser tauchte, war der „andere Löwe“ auch schon verschwunden.
 



Kein Kommentar


Gemeinsam neue Wege gehen
KJ-TPV

Gemeinsam neue Wege gehen
Gemeinsam neue Wege gehen
Gemeinsam neue Wege gehen
Blogheim.at Logo
Zurück zum Seiteninhalt